Taggiasca-Oliven: Powerfood aus Ligurien

Vielleicht sind die Taggiasca-Oliven bei uns weniger bekannt, weil wir den Namen kaum aussprechen können. Sage Luigi, Biasca und dann: Taggiasca! Die kleinen Oliven mit Farbnuancen von Braun über Grün bis Violett haben einzigartige Eigenschaften und bringen ein leichtes, fruchtiges Öl hervor.

Die Olivensorte erhielt ihren Namen vom Städtchen Taggia in der Nähe von Sanremo. Hier liessen sich Ende des siebten Jahrhunderts französische Mönche nieder und pflanzten den ersten Olivenbaum dieser Sorte. Im hervorragenden Mikroklima Liguriens konnte sich dessen Charakter voll entfalten.

Schon die Mönche erkannten das Gesundheitspotenzial und wussten, wie man Oliven am besten konserviert: Man legt sie in Öl oder in Salzlake ein, einer Mischung aus Wasser und Salz. Dafür eignen sich Taggiasca-Oliven besonders gut, denn ihr Fruchtfleisch bleibt lange fest und knackig. Oder man presst daraus natives Olivenöl extra.

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So oder so, die ernährungsphysiologischen Eigenschaften der Taggiasca-Oliven sind erstaunlich. Ihr extrem niedriger Säuregehalt macht sie schmackhaft und gut verträglich. Sie regen den Appetit an und unterstützen die Verdauung. Ihr hoher Gehalt an energetischen Lipiden und einfach ungesättigten Fettsäuren unterstützt den Stoffwechsel. Weiter enthalten sie fettlösliche Vitamine, Polyphenole und Phytosterine, die eine antioxidative Wirkung haben und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Warum also Geld ausgeben für Nahrungsergänzungsmittel, wenn uns die Natur so ein Powerfood liefert? Das obendrein in Form von Oliven, Patè oder Öl in Küche und Kosmetik so vielseitig verwendbar ist.

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